So gehts ja nun wirklich nicht!!

Vorgeschichte: “Die Dienstwagenaffäre”

Ulla Schmidt ist mit dem Dienstwagen im Urlaub, respektive der Dienstwagen mit ihr, jedenfalls als er noch da war. Seit vorigen Mittwoch ist er leider weg. Geklaut. Seither hat Ulla Schmidt ein Problem. Denn ohne den Diebstahl wäre vermutlich gar nicht aufgefallen, dass die Ministerin sich einen deutschen Dienstwagen zur Costa Blanca bestellt hat. Und dann hätte auch keiner Fragen gestellt. Quelle

Nicht nur der Wagen alleine, denn der dazugehörige Fahrer verbindet die “Dienstfahrt” evtl. auch mit ein wenig Urlaub!

Der Dienst-Mercedes also war zur standesgemäßen Vorfahrt gedacht. Der Fahrer hat sich aufgemacht und seinen minderjährigen Sohn mitgenommen – was erlaubt ist und von Schmidt gebilligt war: “Wir sind ein familienfreundlicher Arbeitgeber”, sagt ihre Sprecherin. Der S-Klasse-Mercedes hat dann auf der Straße vor der Unterkunft des Fahrers geparkt. Der Mann ist zu Bett gegangen. Am nächsten Morgen war der Schlüssel auf dem Tisch weg und der Wagen auch. Großer Schreck. Und versichert war er auch nicht. Quelle

Der Diebstahl kommt uns teuer

So kann’s gehen…
Kritik und Spott aus den Parteien

Aus den Parteien hagelte es teils massive Kritik. FDP-Chef Guido Westerwelle sagte: “Die Deutschen haben ein Recht auf einen respektvollen Umgang mit ihren Steuergeldern.” CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt spottete über Schmidt: “Da hat sie wohl die Abwrackprämie falsch verstanden.” Grünen-Fraktionsvize Christine Scheel sagte: “Ich finde, das ist ziemlich größenwahnsinnig.” Linkspartei-Geschäftsführer Dietmar Bartsch verlangte: “Die Ministerin soll die entstandenen Kosten bezahlen, damit diese Diskussion aufhört.” Quelle

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